Der Forschungsbereich MEHR:SPRACHIGKEIT! versteht sich als inter- und transdisziplinärer Forschungsbereich und betrachtet Mehrsprachigkeit in all ihren Facetten und in verschiedenen Kontexten.
Begriff MEHR:SPRACHIGKEIT!
Der Doppelpunkt zwischen „MEHR" und „SPRACHIGKEIT“ zeigt die Mehrdimensionalität des Themas und ist als Öffnung zu verstehen. Das Ausrufezeichen symbolisiert die Aufforderung, das Thema Mehrsprachigkeit in Forschung und Praxis zu stärken.
Leitung
Lena Cataldo-Schwarzl & Beatrice Müller
Perspektiven
Der Forschungsbereich fokussiert Mehrsprachigkeit aus drei Perspektiven, deren theoretische Fundierung auf Brigitta Busch (2021) beruht:
Die Perspektive des Subjekts, das Erfahrungen macht, spricht und handelt und dabei in Interaktion mit anderen steht.
Die Perspektive der Diskurse, durch die das Subjekt als erfahrendes, sprechendes und handelndes Wesen hervorgebracht und positioniert wird – und zu denen es sich zugleich selbst positionierend verhält.
Die Perspektive von Raum-Zeit-Konstellationen, innerhalb derer sich kommunikative Praktiken herausbilden und in denen konkrete, situierte Interaktionen stattfinden.
Struktur
Aus dieser theoretischen Positionierung und aus den Forschungsaktivitäten der Mitglieder ergibt sich die STRUKTUR DES FORSCHUNGSBEREICHES, die sich in zwei Schwerpunkte gliedert:
1. MEHRSPRACHIGKEIT IN FORMELLEN & INFORMELLEN LEHR-/LERNKONTEXTEN
2. SPRACHEN- UND BILDUNGSPOLITIK
Busch, B. (2021). Mehrsprachigkeit (3., überarb. und erweiterte Aufl.). UTB GmbH. ISBN 978-3-8252-5652-4.