Fünf Ideen für effektive Konferenzen

Effektive Zusammenarbeit statt monotoner Pflichttermine: So machen Sie Ihre Konferenzen wirksam und begeisternd!

© KPH, JG

Gerade in intensiven und schwierigen Zeiten werden Konferenzen oft als Belastung wahrgenommen – nicht zuletzt, wenn sie in Online-Settings abgehalten werden. Wir geben Ihnen fünf Ideen, wie Sie Ihre Konferenzen effektiver und motivierender gestalten können!

1.) Kein Meeting, das eigentlich ein E-Mail hätte sein sollen

Schaffen Sie thematische Vorentlastung, indem reine Informations-Inhalte ohne Diskussions- oder Entscheidungsbedarf vorab schriftlich ausgegeben werden. Nutzen Sie stattdessen das synchrone Setting für Aktivitäten, die nur hier stattfinden können: Austausch, Ideenbildung, Lösungsfindung, Empathie, Gemeinschaft. So schaffen Sie eine Struktur für Beteiligung, Kommunikation und Reflexion.

2.) Klarer Rahmen, klares Ende

Geben Sie gleich zu Beginn eine klare Orientierung, welche Themenpunkte behandelt werden und wann die Konferenz zu Ende ist – ohne wenn und aber. Ein klares Ende fokussiert auf Lösungen und ist eine Form der Wertschätzung für die beteiligten Personen. Idealerweise können Kolleg:innen schon vorab Themen für die Konferenz reklamieren – damit entfällt auch das endlose „Allfällige“ am Ende der Tagesordnung.

3.) Rollierende Moderation

Bringen Sie frischen Wind in Ihre Konferenz, indem jedes Mal jemand anders die Moderation übernimmt und für einen gut strukturierten Ablauf sorgt. Wo sonst als in der Schule treffen so viele Expert:innen für Präsentation und Moderation zusammen? Auch diese Maßnahme ist eine Form der Wertschätzung und Beteiligung des Kollegiums.

4.) Inspiration schaffen

Nach einem intensiven Arbeitstag tut es gut, mit etwas inspirierendem Input auf frische Gedanken zu kommen. Starten Sie Ihre Konferenz mit einem thematischen Input – sei es methodisch, das System betreffend oder, um die Resilienz Ihrer Kolleg:innen zu stärken. Kurz, lebensnah, anwendbar. Natürlich kann der Input auch aus dem Kollegium kommen – jede:r hat schließlich eine andere Perspektive auf den eigenen Beruf.

5.) Themen in Kleingruppen bearbeiten lassen

Wer kennt nicht die endlosen Debatten im großen Rahmen, die am Ende aus Zeitnot und Nervenverlust verlässlich beim kleinsten gemeinsamen Nenner enden und damit alle Beteiligten gleichermaßen frustriert zurücklassen? Lagern Sie die Ideen- und Lösungsfindung stattdessen in Kleingruppen aus! Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum präsentiert und gesoundet. So können auch mehrere Themen gleichzeitig bearbeitet werden.

Johannes Gasser