„Wie hoch wäre ein Turm aus allen Schüler*innen deiner Schule, wenn sich die Kinder auf die Schultern voneinander stellen?“ Fragestellungen dieser Art werden als Fermi-Aufgaben bezeichnet und oftmals bereits in der Primarstufe eingesetzt. Dadurch können verschiedene mathematische Kompetenzen bei Schüler*innen gefördert werden, da zu deren Beantwortung reines Operieren nicht ausreicht.

In unserem Projekt gehen wir der Frage nach, wie Fermi-Aufgaben zu einer Umweltbildung im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Primarstufe beitragen können. Selbst entwickelte Aufgabenstellungen, die einen sinnvollen Bezug zur Lebenswelt der Schüler*innen aufweisen und Themen der nachhaltigen Entwicklung in den Blick nehmen, sollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zu reflektiertem Handeln führen.

Anne Elena Tiefenbacher und Christian Nosko