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Sondernewsletter PädagogInnenbildung NEU, 26.10.2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

herzlichen Dank für den guten Start in das neue Studienjahr 2014/15. Mit Stolz kann die KPH heuer einen Höchststand an Studierenden verzeichnen. Wir haben 470 Erstsemestrige im AB-Institut Wien, 210 im AB-Institut Krems und 50 im Institut Religion. Sehr erfreulich ist auch, dass sich die Neustrukturierung im Institut AB-Krems bewährt hat. Dafür danke ich ganz besonders jenen Kolleginnen und Kollegen, die sich bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen.

 

Die KPH Wien/Krems ist auf einem guten Weg in die Zukunft. Am 15.10. wurde unser Curriculum für das Bachelorstudium zur Erlangung des Lehramts im Bereich der Primarstufe dem Qualitätssicherungsrat (QSR) vorgestellt. Das Feedback war hervorragend, nicht zuletzt dank der guten Einbettung der Module in ein Kompetenzmodell sowie der spezifischen curricularen Struktur, die weitgehend durchgängige thematische Querstränge aufweist und so einen systematischen Kompetenzaufbau ermöglicht. „Die deutliche Sichtbarkeit der religiösen Dimension von Erziehung und Bildung macht die KPH zu einem Wegbereiter für ein neues Denken“, sagte der Vorsitzende des Qualitätssicherungsrates, Dr. Andreas Schnider. Die Finalisierung des Curriculums ist in Sicht und die Begutachtungsphase durch den QSR startet noch vor Weihnachten.

 

Am selben Tag wurde der Letter of Intent für eine gemeinsame Ausbildung der Sekundarstufenlehrer/innen mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt unterzeichnet. Damit können wir unsere Vorstellung eines eigenständigen Bachelorstudiums und eines gemeinsam eingerichteten Masterstudiums verwirklichen. Darüber hinaus wird zukünftig unseren Studierenden auch die Möglichkeit zur Promotion eröffnet. Die geplante Kooperation ist durch gegenseitige Wertschätzung getragen und durch das Bewusstsein, dass beide Partner voneinander lernen können. Bereits am 16.10. wurde der detaillierte Letter of Intent dem BMBF präsentiert. Eine Curricularkommission unter der Leitung von VR Mag. Notburga Grosser und Prof. Dr. Waltraud Schreiber, Gründungsdirektorin des Lehrerbildungszentrums der KU, wird demnächst die Arbeit aufnehmen. Diese Form der Lehrer/innenbildung sichert das Bachelorstudium im Bereich der Sekundarstufe an den Standorten der KPH Wien/Krems.

 

Die Umsetzung einer qualitativ hochwertigen Pädagoginnen- und Pädagogenbildung setzt Wissenschaftlichkeit und Professionsorientierung voraus. Die Hochschule ist daher gefordert, durch wissenschaftlich-professionsorientiertes Personal sowie durch adäquate Arbeitsstrukturen die Qualität sicherzustellen. Als wesentliches Element der Qualitätssicherung werden Arbeitseinheiten gesehen, wodurch die personelle Ausstattung einer Hochschule fokussiert wird. In der nächsten Zeit stehen damit einige Veränderungen in der internen Organisation an, die Umsetzungsplanung beginnt im Herbst 2014 mit der personellen Zuordnung zu den einzelnen Einheiten. Wesentlich ist, dass wir darstellen wollen und müssen, dass unsere Professorinnen und Professoren die formale Qualifikation besitzen und sich entsprechend dem mehrstufigen Verwendungsbild eines Hochschullehrenden ganzheitlich für die KPH Wien/Krems engagieren. Die „Regionalisierung“ und das „Standortdenken“ treten zu Gunsten übergreifender Aktivitäten oder einer Lehrtätigkeit an all unseren Standorten der KPH Wien/Krems in den Hintergrund. Für die Aufstellung dieser Einheiten wird ein internes Bewerbungsverfahren entwickelt, das die Anforderungen an die MitarbeiterInnen der jeweiligen Arbeitseinheit beschreibt. Für Positionen, die nicht intern besetzt werden können, werden wir Planstellen neu ausschreiben, bzw. auf (habilitierte) Professor/innen unserer Partner zugreifen.

 

Diese Aktivität erfolgt einerseits entsprechend den Vorgaben des Qualitätssicherungsrats und andererseits aufgrund der in der letzten Hochschulratssitzung einstimmig beschlossenen Qualitätsinitiative.

 

Das Rektorat, die Institute, die Schulen sowie die Supporteinrichtungen sind gut aufgestellt und auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet, wie die am 15.10. stattgefundene erweiterte Führungskräfteklausur eindrucksvoll zeigte.

 

Mein Appell an Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Glauben Sie an die gute Zukunft der KPH Wien/Krems und nutzen Sie die Möglichkeiten der formalen strukturierten Kommunikation! Alle Führungskräfte sind immer für Sie ansprechbar und klären gerne offene Punkte. Alle anderen informellen Kommunikationswege bzw. Aktivitäten in diesem Zusammenhang sind in diesem Changeprozess zur Pädagog/innenbildung Neu kontraproduktiv und schädlich. Sie binden unnötig Zeit und führen zu Kränkungen der Betroffenen.

 

Ich freue mich sehr, dass wir auf einem guten Weg sind, eine Kirchliche Pädagogische Hochschule zu werden, die ein gemeinsames Ziel verfolgt: eine von der Gesellschaft anerkannte Christliche Lehrer/innenbildung auf höchstem Niveau.

 

Herzlichen Dank für Ihr Engagement.

 

Christoph Berger

Rektor