Unser Angebot
- Hochschullehrgänge bis zu 30 ECTS-AP
- Hochschullehrgänge mit 60 ECTS-AP
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- a.o. Masterstudien als privat geführte HLG mit 120 ECTS-AP
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Holocaust Education
Ziel des Hochschullehrgangs Holocaust Education ist es, Lehrer:innen zu befähigen, Holocaust Education fachlich fundiert, interreligiös dialogorientiert und mit klarem Gegenwartsbezug umzusetzen. Der Hochschullehrgang widmet sich der historisch und fachwissenschaftlich fundierten Vermittlung der Schoa.
Dabei spielen interreligiöse und interkulturelle Perspektiven der abrahamitischen Religionen eine zentrale Rolle.
Ebenso werden theologische Betrachtungsweisen – etwa die Frage der Theodizee – in ihrer Bedeutung für das Verständnis der Schoa und ihrer Gegenwartsbezüge berücksichtigt, sowohl in Hinblick auf die monotheistischen Religionen als auch auf andere Glaubensformen, Denksysteme oder Lebensauffassungen.
- KPH Wien/Niederösterreich
Die Zulassung setzt gem. § 52f Abs. 2 HG 2005 idgF ein aktives Dienstverhältnis als Pädagog:in voraus.
Der Hochschullehrgang „Holocaust Education“ ist offen für
- Pädagog:innen aller Schularten
- Freizeitpädagog:innen und
- Elementarpädagog:innen
Nach erfolgreichem Abschluss des Hochschullehrgangs verfügen die Absolvent:innen über folgende Kompetenzen:
Persönliche Kompetenzen:
Die Absolvent:innen können
- die eigene Haltung, mögliche Vorannahmen (Bias) und Emotionen im Umgang mit NS-/Schoa-Themen, auch biografisch basiert, reflektieren und ihr pädagogisches Handeln entsprechend adaptieren.
- Strategien entwickeln, um mit belastenden Unterrichtssituationen (z.B. emotionalen Reaktionen, provokanten Aussagen) professionell umgehen zu können.
- in Klassen und im Kollegium respektvolle, dialogorientierte Lern- und Gesprächsräume gestalten und in kontroversen Situationen moderierend, deeskalierend und vorbildhaft agieren.
Sprach- und Textkompetenzen:
Die Absolvent:innen können
- komplexe historische, religiöse und politische Inhalte (Schoa, Antisemitismus, Schoa-Inversion, -Relativierung und -Leugnung) in altersadäquater, klarer und diskriminierungssensibler Sprache mündlich erläutern und diskutieren.
- schriftliche Materialien (Arbeitsaufträge, Projektbeschreibungen, schulinterne Konzepte) verständlich, fachlich korrekt und für unterschiedliche Zielgruppen aufbereiten.
Fachkompetenzen:
Die Absolvent:innen können
- die Geschichte der Schoa einschließlich österreichischer Spezifika fachlich korrekt darstellen, zentrale Begriffe erklären und historische Entwicklungen schüler:innenorientiert aufbereiten.
- zwischen verschiedenen Formen des Antijudaismus und Antisemitismus (historisch, gegenwartsbezogen, strukturell, israelbezogen) sowie weiteren Feindbildern (z.B. antimuslimischem, ableistischem Rassismus) unterscheiden, diese im Schulkontext identifizieren und adressat:innengerecht zur Diskussion stellen.
- kompetenzorientierte Unterrichtssequenzen und Projekte zur Schoa mit Gegenwartsbezügen (aktuelle Konflikte, Antisemitismusprävention) unter Einbeziehung von Mehrperspektivität, Quellenarbeit sowie interreligiösen Bezügen und mit Einbindung außerschulischer Lernorte planen.
- Medien- und Social-Media-Inhalte (Texte, Bilder, Videos, Memes) zur Schoa, zum Judentum und zu Israel analysieren, in Bezug auf Faktengehalt und mögliche Desinformation evaluieren bzw. kritisch reflektieren.
- schulische Curricula und Schulentwicklungsprozesse im Bereich Holocaust Education mitgestalten.
Neustart im WiSe 2026
2 Semester
10 ECTS-AP
Abschlusszeugnis
Wien
keine Kosten
Programmmanagement:
Philipp Rogner, BEd MA MEd.
M philipp.rogner(at)kphvie.ac.at
T +43-699 12 72 77 04
