Für den 4.4.2022 laden wir zu einer Vernissage ein. (Hier finden Sie die Einladung.)

 

Religiöse Vielfalt ist seit einer Dekade wieder in aller Munde. Sie ist aber schon lange integraler Teil der Wiener Stadtgesellschaft. Die Wanderausstellung „Religiöse Vielfalt an Wiener Schulen der Zwischenkriegszeit“ zeichnet ein alltagsnahes Bild religiöser Vielfalt während der 1920er und 1930er Jahre. Auf der einen Seite zeigt sie, wie Religion zu einem Marker für Verfolgungen werden konnte. Auf der anderen Seite macht sie aber auch deutlich, wie konstruktiv Schülerinnen und Schüler mit religiöser Vielfalt umgehen konnten.

Die Ausstellung ist aus einem Forschungsprojekt hervorgegangen, das zwischen 2018 und 2021 am Spezialforschungsbereich ‚Interreligiosität‘ (SIR) der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH) konzipiert und durchgeführt wurde. Sie basiert maßgeblich auf 24 Interviews mit Zeitzeug:innen, die in der Zwischenkriegszeit Wiener Schulen besucht haben. Die Ausstellung umfasst Gespräche mit katholischen, protestantischen und jüdischen Männern und Frauen. Außerdem wurden Interviews mit einer Altkatholikin und einer Zeugin Jehovas geführt. Und natürlich wurden auch Menschen berücksichtigt, die sich keinem religiösen Bekenntnis zugehörig fühlten. Alle diese Gespräche sind in den vergangenen Jahren extra für diese Ausstellung geführt worden.

 

Hier die zentralen Inforationen zur Ausstellung:

 

Das pädagogische Konzept der Ausstellung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse Mittelschule, Polytechnische Schule, Gymnasium ab 4. Klasse, Oberstufengymnasium sowie BHS. Es ist ausgelegt auf mindestens zwei Unterrichtseinheiten sowie eine Klassenstärke von 25 – 50 Schülerinnen und Schülern.

 

Feedback aus der Schule:

  • „Ich fand die Ausstellung sehr interessant. Viel Information war drinnen. Es war alles sehr gut beschrieben und erklärt und ich habe alles sehr gut aufgenommen. Weiter so
  • „Die Ausstellung war sehr interessant. Vor allem fand ich den Teil interessant, wo man darüber geschrieben hat, dass man das Vermögen einer Person durch die Jause sehen konnte.“
  • „Es hat mich sehr interessiert, wie die Kinder damals in die Schule gingen. Mir hat es Spaß gemacht, die Themen durchzulesen.“


Weitere Informationen erhalten Sie von Frau Alexandra Katzian, B.A., M.A.: alexandra.katzian(at)kphvie.ac.at