Abgeschlossene Projekte

 

2021: Workshop und Publikation: ''Konstruktion religiöser und weltanschaulicher Vielfalt in Österreich'
Project Lead: Anne Koch, PHDL / Karsten Lehmann

Dieser Workshop möchte Forscher, die sich mit religiöser Vielfalt in Österreich beschäftigen in einem interdisziplinären Kontext zusammenbringen. Er war erst für den 8. Mai 2020 und wurde dann auf Grund der COVID 19 Pandemie aufden 23. Februar 2021 verlegt. Er ist ein Ergebnis der Forschungskooperation 'Religion_Pluralität' zwischen der PHDL und der KPH Wien/Krems.

Online Publikation im online Journal 'Pädagogische Horizonte' 

Programme of May 8th 2020

 


2020: Tagungsprojekt und Publikation: Interreligious Dialogue in Context
Projektleitung: Karsten Lehmann

Interreligiöser Dialoge (IRD) hat sich in den letzten zwei Dekaden zu einem zentralen Aspekt des religiösen Feldes entwickelt. Bislang wird IRD dabei zumeist auf einer konzeptionellen Ebene diskutiert, die besonderes Augenmerke auf Prozesse individueller Aneignung legt. Der Workshop ‚Interreligious Dialogue in Context‘ möchte das Augenmerk dagegen auf die Entwicklung von IRD-Aktivitäten in ihrem sozio-kulturellen Kontexten lenken. Dazu laden die KPH sowie das Forschungszentrum ‚Religion and Transformation in Contemporary Society‘ Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen europäischen Ländern ein, die nationalen IRD-Geschichten zu rekonstruieren.

Link zur Publikation

 

2019: Workshop 'Nationale Religionsgeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum'
Projektleitung: Karsten Lehmann / Wolfram Reiss, Universität Wien

In der religionsgeschichtlichen Forschung lässt sich eine gegenläufige Entwicklung beobachten: Auf der einen Seite kommt es vor allem in der Kirchengeschichte zu einem zunehmenden Interesse an Prozessen der Globalisierung (Daughrity 2012; Schjørring/Hjelm/Ward 2017/18). Auf der anderen Seite lässt sich in der Religionswissenschaft ein zunehmendes Interesse an der Analyse religiöser Pluralität unter den Bedingungen des Nationalstaates beobachten (Baumann/Stolz 2007; Hödl/Pokorny 2012ff; Junginger 2017). Der Workshop ‚Nationale Geschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum‘ soll die Möglichkeit eröffnen, sich systematisch der Frage zu nähern, wie religionswissenschaftliche Religionsgeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum unter den Bedingungen des Nationalstaats geleistet werden kann. Dies ermöglicht zunächst die erneute Auseinandersetzung mit zentralen Diskussionen der Religionsforschung - wie etwa der Frage nach dem zugrundeliegenden Religionskonzept sowie der Frage nach den Beziehungen zwischen Religionen und ihren sozio-kulturellen Kontexten. Darüber lenkt es das Augenmerk auf weitere Themenkomplexe wie das Verhältnis von Religion und Nationalstaatlichkeit, die Systematiken religiöser Vielfalt sowie die transnationale Dimension nationaler Religionsgeschichte.

 

2016-2017:  ‚Interreligiöse Kompetenz‘ in den Curricula österreichischer Hochschulen 
Projektleitung: Karsten Lehmann

Dieses Projekt wurde in Kooperation mit den privaten Pädagogischen Hochschulen Linz (Prof. Dr. Thomas Schlager-Weidinger) und Graz (Prof. Mag. Johann Krammer) durchgeführt. Im WiSe 2016/17 haben MitarbeiterInnen und PartnerInnen des Spezialforschungsbereichs die Nutzung des Konzepts der ‚interreligiösen Kompetenz‘ in den Curricula aller Pädagogischen Hochschulen in Österreich analysiert. Im SoSe 2017 wurden Interviews mit ausgewählten Expertinnen und Experten durchgeführt. Erste Ergebnisse wuerden im Rahmen einer Tagung zur ‚Interreligiösen Kompetenz‘ im Oktober 2017  präsentiert.

Publikation in ÖRF - Österreichisches Religionspädagogisches Forum