Gemeinsam für Bildungsqualität

Ein Daten-Workshop machte sichtbar, wie wertvoll die Zusammenarbeit von BMB, PH Wien, PH Niederösterreich und KPH Wien/Niederösterreich ist, um aktuelle Herausforderungen im Bildungsbereich vernetzt und evidenzbasiert anzugehen.

Petra Ebenauer, Norbert Kraker, Thomas Plotz, Annika Hecht, Birgitt Stolbe

© Sabine Mayer

Wie können Daten und wissenschaftliche Evidenzen dazu beitragen, Unterricht, Schule und die Arbeit der Pädagogischen Hochschulen gezielt weiterzuentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich Lehrende, Forschende, Schulentwicklungsberater:innen und Qualitätsverantwortliche im Rahmen des Daten-Workshops für Pädagogische Hochschulen, der zeitgleich in Wien und Niederösterreich stattfand. Die Veranstaltungsreihe, die bundesweit durchgeführt wird, wurde von der Abteilung für Externe Schulevaluation des Bundesministeriums für Bildung initiiert und gemeinsam mit den Pädagogischen Hochschulen umgesetzt und wurde in Wien und Niederösterreich von an die 100 Lehrenden der Hochschulen besucht. In Wien erfolgte die Durchführung gemeinsam mit der KPH Wien/Niederösterreich und der PH Wien, in Niederösterreich mit der KPH Wien/Niederösterreich und der PH Niederösterreich.

Im Zentrum standen aktuelle Erkenntnisse aus Bildungsforschung, Schulevaluation sowie internationalen und nationalen Bildungsstudien. Gemeinsam wurde diskutiert, welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus für Schulen ergeben und welche Konsequenzen dies für Lehre, Forschung, Schulentwicklungsberatung sowie die Fort- und Weiterbildung an Pädagogischen Hochschulen hat. 

Ein besonderer Höhepunkt war das Podiumsgespräch mit den Vizerektoren, in dem die Bedeutung evidenzbasierter Schul- und Hochschulentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurde. HS-Prof. Mag. Dr. Thomas Plotz, Vizerektor für Bildungsinnovationen, Forschung und Qualitätsmanagement der KPH Wien/Niederösterreich, hob dabei die wichtige Rolle von Daten als Grundlage für Innovation, Qualitätsentwicklung und die wirksame Unterstützung von Schulen hervor. 

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, welchen Mehrwert die Zusammenarbeit von Ministerium und Pädagogischen Hochschulen bietet. Die enge Kooperation zwischen PH Wien, der PH Niederösterreich und KPH Wien/Niederösterreich ermöglichte einen institutionsübergreifenden Austausch und verdeutlichte, dass die großen Herausforderungen im Bildungsbereich am besten gemeinsam bearbeitet werden können. 

Teaserbild: 

von links nach rechts:

Petra Ebenauer (bmb), Nobert Kraker (PH Wien),           Thomas Plotz (KPH Wien/NÖ), Annika Hecht (bmb),           Birgitt Stolba(PH Wien)  

 

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