Drittes internationales Projekttreffen von inTruST

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „inTruST“ fand das dritte transnationale Projekttreffen in Terrassa und Barcelona (Spanien) statt.

© Hannah Loidl

Vertreter:innen der Partnerinstitutionen – darunter auch die KPH Wien/Niederösterreich – arbeiteten eine Woche lang intensiv an der Weiterentwicklung des MINT-Projekts, tauschten Erfahrungen aus und gewannen wertvolle Einblicke in innovative Bildungsansätze.

Zum Auftakt wurden die Teilnehmenden an der Escola Sant Josep empfangen und erhielten Einblick in moderne Lernräume und pädagogische Konzepte. Im Fokus stand die gemeinsame Reflexion des bisherigen Projektfortschritts. Ergebnisse aus der bisherigen Forschung der KPH Wien/Niederösterreich in Kooperation mit der Nationalen Technischen Universität Athen (NTUA) zur Verbindung von Theorie und Praxis sowie zum Vergleich von Curricula wurden diskutiert und weiterentwickelt. Auch die gemeinsame Überarbeitung des Zwischenberichts trug zur Qualitätssicherung der Projektergebnisse bei. 

Ein zentraler Mehrwert für die KPH Wien/Niederösterreich ergab sich aus den praxisnahen Lernformaten. In Workshops zu MINT-Bildung, „Making“ durch Partner der PH Niederösterreich und technologiegestütztem Lernen erprobten die Teilnehmenden handlungsorientierte Unterrichtskonzepte. Innovative Ansätze wie das „Lab 06“ der Universität Manresa oder inklusive digitale Tools wie „Tactile Scratch“ lieferten konkrete Impulse für kreativen, barrierearmen Unterricht. 

Darüber hinaus präsentierten alle Projektpartner ihre entwickelten „Learning Scenarios“ und erhielten im kollegialen Austausch fundiertes Feedback. Diese Ergebnisse bieten der KPH wichtige Anknüpfungspunkte für die Weiterentwicklung der Lehrer*innenbildung, insbesondere im Bereich projektbasiertes Lernen, frühe MINT-Förderung sowie die Förderung von Kreativität und Problemlösekompetenz. 

Neben der inhaltlichen Arbeit stärkte das Treffen auch die internationale Vernetzung der KPH Wien/Niederösterreich. Begegnungen mit Partnerinstitutionen, ein Besuch im Rathaus von Terrassa sowie gemeinsame Aktivitäten förderten den interkulturellen Austausch und legten die Grundlage für weitere Kooperationen in Lehre und Forschung. 

Den Abschluss bildete ein Besuch im Wissenschaftsmuseum CosmoCaixa, das eindrucksvoll zeigte, wie naturwissenschaftliche Inhalte interaktiv vermittelt werden können. Insgesamt setzte das Treffen wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Projekts und bot zugleich nachhaltige Vorteile für Studium, Lehre und Internationalisierung an der KPH Wien/Niederösterreich. 

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