Gestaltung eines Fastentuches

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Ein Fastentuch gestaltet haben Studierende des 8. Semesters St. Pölten unter der Leitung von Prof. Hermann Kremslehner-Haas im Rahmen des Schwerpunktes Religion. Fastentücher sind eine alte Tradition der katholischen und evangelischen Kirchen. Sie reicht zurück bis in das Mittelalter. Fastentücher waren bebildert mit Szenen aus dem Evangelium und deckten während der Fastenzeit den Hochaltar in der Kirche ab. Wiederbelebt wurde diese Tradition in neuerer Zeit mit den „Hungertüchern“ des Hilfswerks Misereor, die mit verschiedenen Motiven auf Nöte in der Welt (Hunger, Verfolgung, Krieg …) aufmerksam machen. 

Die Initiative ging von der St. Pöltner Pfarre Johannes Kapistran aus. Am 14. März gestalteten die Studierenden des Schwerpunktes Religion mit Kindern der Pfarre das Fastentuch in einem Workshop. Thema der Darstellungen war Frieden. Auf 9 Tüchern wurden verschiedene Friedenssymbole gemalt und verziert, und die Tücher im Anschluss zu einem 3x3 Meter großen Tuch zusammengenäht. Das Ergebnis ist ein Kunstwerk, das alle Beteiligten erstaunen ließ. Das Fastentuch wurde am 5. Fastensonntag der Pfarre präsentiert. Es hängt nun während der Fastenzeit in der Pfarrkirche und mahnt die Besucher an den christlichen Auftrag, Frieden zu stiften. Für die Studierenden war der Workshop eine wichtige Erfahrung, wie eine Kooperation von Religionsunterricht und Pfarre gelingen kann. 

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