Am 6. März 2026 veranstaltete das Zentrum Elementare Bildung der KPH Wien/Niederösterreich den Fachtag „Demokratiebildung von Anfang an und forschendes Lernen gemeinsam weiterdenken“. Über 350 Studierende und Lehrende aus Elementarpädagogik, Primarstufe und Sekundarstufe nahmen daran teil.
Den Auftakt bildete eine Keynote von Prof.in Dr.in Cornelia Wustmann (TU Dresden) und Prof.in Dr.inAnke Karber (Leuphana Universität Lüneburg), die aufzeigten, wie forschendes Lernen demokratische Bildungsprozesse entlang der Bildungskette unterstützen kann.
An der anschließenden Podiumsdiskussion mit Expertinnen aus Praxis, Wissenschaft und Politik nahm auch Bildungsminister Christoph Wiederkehr teil. Dabei wurde betont, dass Demokratiebildung ein zentrales bildungspolitisches Anliegen ist – nicht erst in der Schule, sondern bereits in der Elementarpädagogik.
Nach dem Programm im Festsaal mit einer musikalischen Überleitung der Kinderliedermacherin KIRI RAKETE, bot der „Raum der Möglichkeiten“ Gelegenheit zum Austausch mit Organisationen und Vereinen wie z.B.: Zentrum POLIS, MA 10 -GEKO, POLedu, NEBÖ und EDUCARE, education lab uvm. die Best-Practice-Beispiele präsentierten und zur Vernetzung einluden. ANKERBROT sorgte als Sponsor für die Verpflegung.
In acht thematisch vielfältigen Workshops wurde Demokratiebildung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet ( z.B. Sprache und Mitsprache, Transitionen, digitale und analoge Bildung, forschendes Lernen, Macht teilen, Religion und Demokratie, wie auch Leadership). Die Workshops boten Raum für fachlichen Austausch, Diskussion und praxisnahe Vertiefung.
Die große Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterstrich eindrucksvoll die aktuelle Relevanz und das breite Interesse an Demokratiebildung entlang der gesamten Bildungskette.







