Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Lernumgebungen im Sachunterricht“ erhielten Studierende der Primarstufe einen praxisnahen Einblick in außerschulische Lernangebote zum Thema Energie. Zu Gast war ein Team der EVN unter der Leitung von Mgr. Iva Hattinger, Koordinatorin des Schulprogramms „young EVN“.
Im Mittelpunkt der Präsentation standen Bildungsangebote, die Schulen bei der Vermittlung von Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsthemen unterstützen. Vorgestellt wurden zahlreiche Unterrichtsmaterialien, Experimentiersets und Lernunterlagen, die Lehrpersonen kostenlos für den Unterricht nutzen können. Die Materialien ermöglichen es, zentrale Inhalte des Sachunterrichts – etwa Energiequellen, Stromerzeugung oder den verantwortungsvollen Umgang mit Energie – handlungsorientiert und altersgerecht zu bearbeiten.
Besonders anschaulich wurde dies anhand konkreter Beispiele aus dem Schulprogramm der EVN: Experimentiermaterialien, Arbeitshefte sowie digitale Lernangebote unterstützen Schülerinnen und Schüler dabei, naturwissenschaftliche Phänomene selbstständig zu erforschen und technische Zusammenhänge zu verstehen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Exkursionen zu Energieanlagen, etwa zu Kraftwerken, Windparks oder Energie-Infozentren. Solche Lernorte eröffnen Kindern die Möglichkeit, Energieversorgung unmittelbar zu erleben und technische Anlagen aus nächster Nähe kennenzulernen. Für den Sachunterricht bieten derartige Exkursionen wertvolle Anknüpfungspunkte, um Unterrichtsinhalte mit realen Lebenswelten zu verbinden.
Für die Studierenden stellte der Besuch eine wichtige Gelegenheit dar, außerschulische Bildungsangebote als Teil lernwirksamer Lernumgebungen kennenzulernen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie Kooperationen zwischen Schule und regionalen Partnern dazu beitragen können, komplexe Themen wie Energie, Nachhaltigkeit und Klimaschutz anschaulich und erfahrbar zu machen.







