Die ECVA-Konferenz
Die Konferenz versammelt Forschende sowie Führungskräfte aus Bildungspolitik und Bildungspraxis aus der ganzen Welt, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Ansätze der Persönlichkeitsbildung zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Persönlichkeitsbildung evidenzbasiert weiterentwickelt und wirksam in Bildungssystemen verankert werden kann. Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz mit schulischer und gesellschaftlicher Relevanz zu verbinden und die internationale Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.
Internationale Dynamik
ECVA wurde 2022 von KPH-Professor Roland Bernhard mitbegründet und hat sich seither zu einem zentralen europäischen Forum für Persönlichkeitsbildung entwickelt.
Im vergangenen Jahr war die KPH Wien/NÖ Gastgeberin der ECVA-Konferenz in Wien. 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 23 Ländern kamen zu diesem Anlass zusammen. Mitveranstalterin war die Universität Trnava. Die Konferenz fand beträchtliche internationale Resonanz und stieß auch auf starkes politisches Interesse. Ein besonderer Höhepunkt war eine Grußbotschaft von Roberta Metsola, Präsidentin des Europäischen Parlaments, für diese KPH-Konferenz. Metsola hob die hohe bildungspolitische Bedeutung der Persönlichkeitsbildung hervor.
Diese Dynamik soll 2026 fortgesetzt werden.
Die KPH Wien/NÖ übernimmt in diesem Jahr unter anderem die Organisation des wissenschaftlichen Peer-Review-Verfahrens für alle eingereichten Beiträge. Es werden rund 60 Paper erwartet. Damit leisten wir einen zentralen Beitrag zur Qualitätssicherung und zur internationalen wissenschaftlichen Anschlussfähigkeit der Konferenz.
Eingereicht werden können Beiträge aus folgenden Bereichen:
- empirische Forschung zur Persönlichkeitsbildung
- theoretische und philosophische Grundlagen
- schulische und hochschulische Praxisprojekte
- bildungspolitische Perspektiven
- interdisziplinäre Ansätze aus Psychologie, Theologie, Soziologie und weiteren Disziplinen
Ziel der Konferenz
Die ECVA-Konferenzen verfolgen generell das Ziel, Persönlichkeitsbildung als tragfähigen Ansatz für mehr Bildungsqualität, eine bessere demokratische Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie für eine bessere psychische Gesundheit unter den Jungen zu stärken. Die ECVA Conference 2026 hat zum Ziel, den „Knowledge–Action Gap“ in der Persönlichkeitsentwicklung zu reflektieren – das, was im Forschungsdiskurs derzeit als “Gappiness Problem“ beschrieben wird, steht im Zentrum der Konferenz.
Die Konferenz versteht sich als Ort des wissenschaftlichen Austauschs auf höchstem Niveau sowie als Plattform für den Dialog zwischen Forschung, Praxis und Politik.
Jetzt einreichen
Wir laden herzlich ein, sich mit einem Abstract zu beteiligen.
https://ecva-character.org/ecva-conference-2026
Nutzen Sie diese letzte Gelegenheit, Teil eines wachsenden internationalen Netzwerks zu werden, das Persönlichkeitsbildung als Schlüssel für Bildungsqualität, demokratische Kultur und gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit versteht.
