Wie kann Englischlernen im Primarbereich lebendig, motivierend und handlungsorientiert gestaltet werden? Eine eindrucksvolle Antwort darauf lieferten Studierende des 7. Semesters im Rahmen der Lehrveranstaltung C: Lebende Fremdsprache 1 an der KPH. Am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, verwandelte sich der neue Campus in eine weihnachtliche Lernlandschaft – und in einen Ort intensiver Begegnung zwischen Hochschule und Schulpraxis.
Die Studierenden entwickelten und gestalteten mehrere interaktive Workstations zum Thema „Christmas“, die von eingeladenen Schüler:innen der Mary Ward Privatvolksschule St. Pölten besucht wurden. Ziel war es, jungen Lernenden einen spielerischen, altersgerechten Zugang zur englischen Sprache zu ermöglichen und gleichzeitig zentrale didaktische Prinzipien des neuen Lehrplans umzusetzen.
Unter dem Motto „Santa’s Christmas Workshop“ entstanden fünf fantasievolle Stationen:
- Card Design – Craft your own North Pole greeting card
- Storytelling & Poems – Create winter tales with the elves
- Toy Design – Help design new holiday toys
- Writing Xmas Letters – Compose messages for Santa’s mailbox
- Gingerbread & Decorations - Decorate sweet treats straight from the North Pole
- Christmas Vibes – Do you like Christmas songs?
Jede Station war so konzipiert, dass die Kinder aktiv und kommunikativ mit der englischen Sprache arbeiten konnten.
Didaktisch fundiert und praxisnah
Die Planung, Durchführung und Reflexion der Workstations war integraler Bestandteil der Aufgabenstellung in der Lehrveranstaltung. Die Studierenden arbeiteten mit einem verbindlichen Lesson-Plan-Template und orientierten sich dabei gezielt am neuen Lehrplan sowie am Kompetenzraster.
Besonderer Wert wurde gelegt auf:
- die Förderung verschiedener sprachlicher Fertigkeiten (Listening, Speaking, Reading, Writing, Vocabulary),
- Differenzierung und altersgerechte Aufgabenformate,
- klare Lernziele für die jeweilige Zielgruppe,
- sowie kommunikative und handlungsorientierte Elemente
Brücke zwischen Hochschule und Praxis
Die Veranstaltung unterstrich eindrucksvoll, wie gewinnbringend die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und schulischer Praxis sein kann. Für die Studierenden bot sich die Möglichkeit, theoretisches Wissen in einem authentischen Setting anzuwenden und wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. Die Schüler:innen wiederum konnten Englisch als lebendige, kreative und sinnstiftende Sprache erleben.
Solche Formate leisten einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung angehender Lehrpersonen und zeigen, wie die Umsetzung des neuen Curriculums bereits in der Ausbildung konkret und praxisnah erfolgen kann.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Studierenden, Lehrpersonen der Mary Ward Privatvolksschule und deren Schüler:innen, die diesen Vormittag zu einem besonderen Lernerlebnis gemacht haben.
We look forward to many more projects that bring English to life!


