Gelungene Veranstaltung: bild /politisch/handeln

Perspektivenreiche Veranstaltung zu politischen Bildpraktiken: bild / politisch / handeln !

© Georg Spitaler und Marion Löffler

Die Tagung zu Bildpolitiken, Bildarchiven und Bebilderungen ist Ende November erfolgreich über die Bühne gegangen. In interdisziplinärer Perspektive wurden Gemälde, Fotos und Zeichnungen betrachtet und bearbeitet, um politische Bildung quer durch Fächer und ihre Logiken realisierbar zu machen. Was macht ein Bild zu einem politischen Bild? Warum setzen die Sellners eine Liebesgeschichte ins Bild? Wie wird generative KI im Globalen Süden für den US-amerikanischen Markt aufbereitet? Und auf welche Weise können Bilder des Leidens zu transformativer Bildung beitragen? In verschiedenen Workshops wurde in Bildregime der österreichischen und ungarischen Gegenwart eingegriffen, mit Fotos der österreichisch-ungarischen Monarchie experimentiert, Isotype als politisch emanzipatorisches Konzept von gestern und morgen diskutiert. Die Tagung diente der Erforschung und Erprobung von Handlungsmacht im visuellen Zeitalter, das erstaunlicherweise bislang in den Lehr- und Lernkontexten der unterschiedlichen Fächer nur wenig Niederschlag gefunden hat. So sollen die theoretischen Einblicke der Vorträge in interdisziplinäre Grundlagen der Bildagency zusammen mit Detailergebnissen aus den Workshops für bild(ungs)reiche Bildungskontexte zugänglich gemacht werden.

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