Pädagog:innenbildung in globaler Verantwortung

KPH Wien/NÖ bei der internationalen Konferenz zu „Cross Cultural Religious Literacy“ in Jakarta

Podiumsdiskussion

© Leimena Institut

Auf Einladung des BMEIA präsentierte Andreas Weissenbäck, Vizerektor für Internationales, vor hochrangigen Regierungsvertretungen der ASEAN Länder eine zentraleuropäische Sicht auf die Frage, wie religiöse Vielfalt als „Sozialkapital“ gesellschaftlich nutzbar gemacht werden kann.
Er vertrat dabei den Ansatz, dass wertende Positionen die Diskussion nicht weiter brächten. Religiöse Vielfalt ist in vielen Ländern schlicht Realität, die zu gestalten ist. Er hob in seinem Beitrag die Schlüsselrolle von Ausbildung hervor und verwies auf die Expertise die KPH Wien/NÖ zu dieser Thematik. Erfolgskritisch im institutionellen Dialog von Religionen sind einerseits ein gemeinsamer thematischer Bezug, wie etwa das gemeinsame Bemühen um qualitätsvolle Ausbildung von Lehrkräften; andererseits das Prinzip der Positionalität, also eine möglichst umfassende Bewusstmachung, wie eigene Identitätsdimensionen unsere Weltsicht definieren. 
Die Konferenz wurde von der indonesischen NGO  „Leimena Institute” ausgerichtet, die für die Fortbildung von Lehrkräften die Unterstützung der Templeton Foundation erhält. Die österreichische Botschaft in Indonesien ist im Auftrag des bmeia an der Intensivierung der Beziehungen sehr interessiert. Eine Folgeveranstaltung ist für April 2026 in Wien geplant. 

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