Mit einem Festakt, musikalischer Umrahmung und hochkarätigen Gästen aus Kirche, Bildung und Politik wurde am 30. September der neue Standort der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Wien/NÖ in St. Pölten eröffnet.
Unter den Ehrengästen begrüßt wurden Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Sankt Pöltens Vizebürgermeister Michael Kögl, Sektionschefin Doris Wagner vom Bildungsministerium, Bildungsdirektor Karl Fritthum, Generalvikar Christoph Weiss, Superintendent Michael Simmer, der Schulamtsleiter von den Freikirchen Armin Wunderli, die stellvertretende Hochschulratsvorsitzende Kim Kallinger und KPH-Rektorin Ulrike Greiner.
Neuer Standort stärkt Präsenz in Niederösterreich
Nach der musikalischen Eröffnung durch die KPH-Fanfare wurde in zahlreichen Wortbeiträgen die Bedeutung des neuen Standorts für die KPH und das Bildungsland Niederösterreich betont. „Mit dem neuen Campus in St. Pölten sind wir in Niederösterreich noch stärker präsent und bieten Studierenden und Lehrenden ein modernes, gut erreichbares Studienumfeld“, so KPH-Rektorin Ulrike Greiner.
Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigte die Eröffnung des neuen Standorts: „Die KPH ist ein zentraler Bestandteil der Bildungslandschaft Niederösterreichs. Mit dem neuen Campus in St. Pölten schaffen wir die besten Voraussetzungen für die Ausbildung unserer Pädagoginnen und Pädagogen und damit auch dafür, dass unsere Kinder gut begleitet werden und die beste Zukunft vor sich haben.“
Nach den Reden und Grußworten segneten Generalvikar Christoph Weiss, Superintendent Michael Simmer und Armin Wunderli von den Freikirchen den Campus. Anschließend konnten die Besucherinnen und Besucher im Rahmen des „Open House“ die modernisierten Räumlichkeiten besichtigen, sich austauschen und das vielseitige Bildungsangebot der KPH näher kennenlernen.
Sanierung schafft optimale Rahmenbedingungen für Lehre
Das Gebäude - ehemals Alumnat der Diözese Sankt Pölten - wurde erneuert, technisch aufgerüstet und an die Anforderungen eines zeitgemäßen Hochschulbetriebs angepasst. Die gelungene Kombination von historischer Bausubstanz und zeitgemäßer Infrastruktur schafft ein attraktives und funktionales Umfeld für Studium und Lehre. „Die umfassende Sanierung des traditionsreichen Alumnatsgebäudes zeigt: Bildung ist der Diözese St. Pölten ein Herzensanliegen, damit weiterhin Studentinnen und Studenten sowohl für die Volksschule als auch für den Religionsunterricht auf Grundlage des christlichen Menschenbildes gebildet und ausgebildet werden“, sagt Generalvikar Christoph Weiss von der Diözese Sankt Pölten.
Auch Rektorin Ulrike Greiner zeigte sich bei der Eröffnung glücklich über den neuen Campus, nach vielen Jahren der Planung, des Umzugs und der Sanierung: „Wir sind voller Freude ob unseres neuen Campus. Wir werden die Chance nutzen einen lebendigen Campus der Pädagoginnen- und Pädagogen-Bildung zu schaffen, der sich als ein Ort von Qualität, Gemeinschaft und Innovation zeigen soll und auszeichnet.“
Nicht nur Verantwortliche, sondern auch Studierende brachten ihre Begeisterung zum Ausdruck. Im Interview mit Moderatorin Agnes Schwarzenberg-Berthold erzählten die Studentinnen Luise Potyka und Linda Blaschek über ihre Freude an diesem Campus lernen zu dürfen und dem besonderen Charme des alten Gebäudes.
Mit dem neuen Campus der KPH Wien/NÖ werden nicht nur bauliche und technische Voraussetzungen modernisiert – auch die Ausbildung der zukünftigen Pädagog:innen erfährt eine nachhaltige Aufwertung. „Der neue Campus eröffnet unserer Hochschule neue Gestaltungsmöglichkeiten für Lehre, Begegnung und wissenschaftliche Entwicklung. Er stärkt die KPH aufgrund der zentralen Lage, mehr Raumkapazitäten sowie der modernen zeitgemäßen Infrastruktur für Lehre und Forschung“, sagte die stellvertretende Hochschulratsvorsitzende Kim Kallinger in ihrer Rede.
Mit dem Umzug von Krems nach St. Pölten rückt die KPH in das Zentrum Niederösterreichs – mit guter Anbindung, moderner Infrastruktur und klarer regionaler Verankerung.






