Rund 1.500 Neulehrer:innen starten heuer in Wien, mehr als 500 werden an der KPH betreut. In der letzten Augustwoche fand in Strebersdorf in Wien die Einführungslehrveranstaltung zur Induktionsphase für alle Neulehrer:innen an Volksschulen, Mittelschulen, Polytechnischen Schulen sowie aus dem sonderpädagogischen Bereich statt.
Die Wiener Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs war persönlich nach Strebersdorf gekommen, um die Pädagog:innen herzlich zu begrüßen. Sie hob in ihren Worten die zentrale Rolle der Pädagog:innen hervor. Lehrer:innen, so Fuchs, seien wichtige Vorbilder für die ihnen anvertrauten Kinder. Neben fachlichem Wissen brauche es auch Geduld, Disziplin, Gelassenheit, Humor und eine vorurteilsfreie Haltung. Einen Fokus legte die Bildungsdirektorin auf die Wertschätzung des Pädagog:innenberufs. Ihre Empfehlung an die Neulehrer:innen: Es gelte, sich Anerkennung vor allem auch bei den Kindern zu holen – diese seien ehrlich, direkt und unverstellt.
KPH-Rektorin Ulrike Greiner erinnerte im Anschluss frei nach Hermann Hesse an den besonderen "Zauber, der jedem Anfang innewohnt". Sie strich die Rolle der KPH als Begleiterin beim Berufseinstieg heraus und verwies auf die vielfältigen Angebote, mit denen die Hochschule Neulehrer:innen zur Seite steht. Der formalisierte Berufseinstieg werde von Begleitseminaren unterstützt, die eine wertvolle Orientierungshilfe seien, so Greiner. Bildung beschrieb sie als zentrale Sphäre des Lebens und betonte die Bedeutung von lebenslanger Fort- und Weiterbildung als Grundlage für Qualität und eigenständiges Handeln im Lehrer:innenberuf. Mit Blick auf die Aufgabe der jungen Pädagog:innen sagte sie: „Sie stehen in der Mitte des menschlichen Handelns.“
