Gemeinsamer Religionsunterricht in Wien

Innovatives Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der KPH Wien/NÖ an vier Pflichtschulen in Wien umgesetzt.

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Ein Pilotprojekt, Religionsunterricht verschiedener Religionen gemeinsam zu unterrichten, haben vier Pflichtschulen in Wien umgesetzt. Im Projekt „diaRU — dialogisch-interreligiöser authentischer Religionsunterricht“ stehen Lehrpersonen aus unterschiedlichen Religionen zusammen in der Klasse.
Verschiedene religiöse und weltanschauliche Perspektiven sollen so in einen Dialog gebracht werden.

„Der Fokus liegt auf Austausch und Begegnung, wenn die Schüler:innen in den gemeinsamen Stunden über Glaubens- und Lebensfragen reflektieren“, heißt es seitens der Programmverantwortlichen.

Der Unterricht fand einmal im Semester für mehrere Unterrichtseinheiten statt, das Modell wurde im gerade zu Ende gehenden Schuljahr erstmals praktisch erprobt – mit positiven Ergebnissen.
In drei Volksschulen und einem Sonderpädagogischen Zentrum wurden katholische bzw. orthodoxe Schüler:innen jeweils gemeinsam mit muslimischen Klassenkolleg:innen unterrichtet. Erarbeitet wurde das Konzept von den Fachinspektor:innen aus fünf Religionsgemeinschaften in Zusammenarbeit mit der KPH Wien/Niederösterreich.


Weitere Informationen:
https://religion.orf.at/stories/3230831/ 

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