Der inspirierende Keynote-Vortrag von Christin Reisenhofer ging der Frage „Wie gelingt pädagogischen Fachkräften die Stärkung, Förderung und Aktivierung ihrer körperlichen und mentalen Ressourcen?“ nach. Sie beleuchtete die Bedeutung belastender Gefühle für elementarpädagogische Fachkräfte als wesentlicher Bestandteil ihres Berufsalltags und diskutierte Ansätze, wie diese Emotionen im Sinne eines professionellen Selbstverständnisses produktiv bearbeitet und genutzt werden können.
Auf viel Resonanz stießen die drei thematisch unterschiedlich ausgerichteten Workshops unter den Teilnehmer:innen im Anschluss:
Workshop 1: Selbstleitung nach TZI: Zufrieden durch den pädagogischen Alltag
Referentin: Prof.in Melanie Mutter, MA
Anhand praktischer Übungen und im reflektiven Austausch wurde die Frage diskutiert: „Was mache ich mit mir, wenn der andere nicht so ist, wie ich ihn haben will?“ Teilnehmer:innen erhielten differenzierte Einblicke in die Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn – ein wertvoller Ansatz für mehr Selbstführung und Klarheit im pädagogischen Alltag.
Workshop 2: „Stimm-ig“ bleiben! Vitalität für Stimme, Geist und Körper
Referentin: Prof.in Mag.a Daniela Treffner, BEd
Zentrale Erkenntnisse: Der Körper, das wichtigste Arbeitsinstrument der Elementarpädagog:innen – besonders die Stimme. Regelmäßiges Training ist essenziell, um sie gesund und belastbar zu halten. Einigkeit herrschte darüber, dass Lachen das schönste und effektivste Training für Zwerchfell und die Stimme ist.
Workshop 3: Körperwahrnehmung und somatische Achtsamkeit in der Kommunikation mit Kindern
Referentin: Monika Huemer
Mittels somatischer Übungen und dem bewussten Atmen erfuhren die Teilnehmer:innen den direkten Einfluss auf das Nervensystem und die Selbstregulation – eine grundlegende Voraussetzung für empathische, bedürfnisorientierte Kommunikation mit den Kindern. Wer sich seiner eigenen Emotionen und physischen Zustände bewusst ist, kann Kinder feinfühlig begleiten.
Ein herzliches Dankeschön allen Teilnehmer:innen für ihre engagierte und achtsame Partizipation!


