Das Verbindende der HAUP und KPH ist die pädagogische Bildungsarbeit für das österreichische Schulwesen. Steht an der KPH die Primarstufe im Fokus, so bildet die HAUP Studierende u.a. für das Lehramt an verschiedenen land- und forstwirtschaftlichen Schulen aus. Eine weitere Gemeinsamkeit ist das Lehren und Lernen mit und von der Natur. Dieser pädagogische Ansatz zieht sich wie ein grüner Faden durch die verschiedenen reformpädagogischen Konzepte der letzten 500 Jahre und ist mit BNE und SDGs für die Primarstufe top aktuell.
Die Spiele und Aktivitäten der Stationen, welche die HAUP-Studierenden höchst professionell ausgewählt und angeleitet hatten, vermittelten den Studierenden der KPH „Umweltwissen zum Begreifen“. Alle Stationen sind 1:1 für den Einsatz in der Primarstufe geeignet. Zu Beginn stimmte eine Achtsamkeitsübung unter Bäumen die Studierenden auf das Thema ein. Mit dem Kreisspiel „Ökosystem Netzwerk“ wurden komplexe ökologische Zusammenhänge vermittelt und Handlungsoptionen aufgezeigt. Bei den Stationen „Bodenlebewesen“ und „Waldmemory“ ging es um vertieftes Umweltwissen und Gedächtnistraining. Das Laufspiel „Gartensalat“ schulte als letzte Station die Reaktions- und Koordinationsfähigkeit und war wiederum in ein ökologisches Rahmenthema eingebettet.
Die KPH-Studierenden wurden anschließend zum Buffet eingeladen. Bei selbst gebackenem Dinkelbaguette mit köstlichen Aufstrichen konnten die Erlebnisse und Erfahrungen reflektiert werden und der schöne Nachmittag ausklingen.
Meldungen aus der Blitzlichtrunde: Wiesensalbei, Regenwürmer sind wichtig, Begeisterung, Nützlinge, Bergahorn, Spaß, Kapuzinerkresse, Rüsselkäfer, Entspannung, Vielfalt, miteinander Lernen, ...
Und noch etwas haben wir gelernt: Bockerl auf Österreichisch heißen Zapfen auf Hochdeutsch und Tschurtschen auf Südtirolerisch!
Ein herzliches Dankeschön an die Kolleg:innen und Studierenden der HAUP (Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in 1130 Wien) für die Gestaltung dieser gelungenen kooperativen Begegnung zweier Hochschulen!







